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Butchart Gardens auf Vancouver Island: Millionen Blumen und hunderte Geschichten

Die Butchart Gardens auf Vancouver Island sind eine der größten Besucher-Attraktionen in British Columbia. Für Garten- und Naturfreunde ist die Parkanlage in der Nähe von Victoria ein absolutes Muss.

Sattes Grün, leuchtenden Blüten und sorgfältig komponierte Parklandschaften – die Butchart Gardens auf Vancouver Island ziehen Besucher vom ersten Moment an in ihren Bann. Seit mehr als einem Jahrhundert lockt die Anlage Menschen aus aller Welt an. Die Schaugärten in Brentwood sind weltberühmt und die Sonderausstellungen zu speziellen Terminen in der Saison sofort ausverkauft. „Unsere Gewächshausführungen im November zum Beispiel sind die Taylor Swift der der Gartenparks“, sagt Jill Smillie schmunzelnd.

Jill ist eine der vielen Mitarbeiterinnen der Butchart Gardens, für die die historische Parkanlage viel mehr ist als ein Arbeitgeber. Die Gärten sind für sie ein zweites Zuhause und die Kolleginnen und Kollegen wie eine Familie.

Wenn man den Gärtnerinnen und Gärtnern bei der Arbeit zuschaut, hat man den Eindruck, als seien sie inmitten einer Art Zen-Meditation. Mit Werkzeugen im Bonsaiformat stutzen sie Sträucher und Hecken. Die Arbeit scheint in Zeitlupentempo abzulaufen – konzentriert und mit Liebe für jedes kleinste Detail. Die Butschart Gardens sind offensichtlich ein Herzensprojekt von vielen – nicht nur von ihrer Gründerin. Was heute wie ein natürlich gewachsenes Paradies wirkt, ist das Ergebnis von Vision, Ausdauer und generationsübergreifender Hingabe zur Gartenkunst.

Von einer Idee zum lebendigen Gesamtkunstwerk

Die Geschichte der Butchart Gardens beginnt mit Jennie Butchart, die den Grundstein für das legte, was heute als eine der bekanntesten Gartenanlagen der Welt gilt. 1912 begann die Unternehmergattin den ausgebeuteten Steinbruch ihrer Zementfabrik in einen Park umzubauen. Bis heute sind die Gärten in Familienbesitz und privat geführt. Anlässlich ihres hundertjährigen Bestehens wurden die Butchart Gardens als National Historic Site of Canada ausgezeichnet – eine Würdigung ihrer kulturellen und historischen Bedeutung.

Auf einer stattlichen Fläche entfaltet sich eine sorgfältig gestaltete Gartenwelt, die Besucher durch unterschiedliche Stimmungen und Szenerien führt. Jeder Bereich folgt einer eigenen Ästhetik, doch alle sind harmonisch miteinander verbunden. Wege, Aussichtspunkte und Übergänge laden dazu ein, die Anlage in eigenem Tempo zu entdecken und immer wieder neue Details wahrzunehmen.

 

 

Ein Garten für alle Jahreszeiten

Die Butchart Gardens verstehen sich nicht als Ort für einen einzigen perfekten Moment, sondern als Ganzjahreserlebnis. Über die Saison hinweg verändern sich Farben, Formen und Eindrücke – von frischen Frühlingsakzenten bis zu üppigen Sommerpflanzungen. Highlights sind der Sunken Garden in der ehemaligen Steinbruch-Senke und der Japanische Garten. Ergänzt wird das Gartenerlebnis durch saisonale Veranstaltungen und Ausstellungen.

Mehr als nur Spazierengehen – Top-Gastronomie

Ein Besuch in den Butchart Gardens ist mehr als ein Rundgang durch Blumenbeete. Die Anlage bietet auch eine hervorragende Gastronomie. Vor allem der klassische Dining Room in der historischen Villa der Unternehmerfamilie ist ein Must See. Von 11.30 bis 15 Uhr wird dort auch ein klassisch britischer Afternoon Tea serviert mit köstlichen süßen Scones und herzhaften Sandwiches.

Ein Ort, der bleibt

Was die Butchart Gardens besonders macht, ist nicht nur ihre Größe oder ihr Ruf, sondern ihre Atmosphäre: ein Ort, der über Generationen hinweg gewachsen ist und dennoch lebendig bleibt. Auch an vollen Tagen ist der Park selten überlaufen. Dennoch sollte man natürlich die stark besuchten Tage meiden. Frühmorgens und kurz vor der Schließung ist die Atmosphäre in den Butchart Gardens am schönsten. Dann trifft man auch die meisten Dauerkarteninhaber, die die Parkanlage lieben und viele Mal im Jahr vorbeischauen.

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